cantbuyit.com’s Saved Items http://www.cantbuyit.com/fever Shaun Inman’s Fever http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss <![CDATA[Automatisierungdividende für alle: Roboter müssen unsere Rente sichern]]>

Maschinen werden besser als Menschen, in allen Branchen. Eine Revolution bahnt sich an. Doch wir können die Folgen steuern: Wenn uns Roboter und Algorithmen in der Arbeitswelt ersetzen, sollten sie auch unseren Platz als Steuerzahler einnehmen.

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http://www.faz.net/aktuell/automatisierungdividende-fuer-alle-roboter-muessen-unsere-rente-sichern-11754772.html 742105@cantbuyit.com/fever Fri, 18 May 2012 11:37:00 GMT
<![CDATA[Liebe Künstler, können wir reden?]]> — Presseinformation der Piratenpartei Nordrhein-Westfalen —

Der Dialog zwischen Kulturschaffenden, Rechteinhabern und Piratenpartei zum Thema Urheberrecht tritt nach einer erfolgreichen ersten Online-Podiumsdiskussion in die nächste Phase. Am vergangenen Mittwoch diskutierten Philip Ginthör (CEO Sony Music Deutschland, Österreich, Schweiz) und Oliver Stock (Chefredakteur Handelsblatt Online) mit den Piraten Daniel Neumann und Bruno Kramm auf dem Mumbleserver der Piratenpartei NRW über die sinnvolle Weiterentwicklung des Urheberrechts. Als Moderator konnte der Justiziar des Heise Zeitschriften Verlags, Jörg Heidrich, gewonnen werden.

Die Debatte verlief sehr konstruktiv und fand großen Zuspruch bei den mehr als 600 Zuhörern und Mitlesern in Mumble, dem parallel bereitgestellten Stream [1] und den Piratenpads. „Diese Diskussionsrunde in einem virtuellen Raum war eine neue Erfahrung und hat sehr viel Spaß gemacht“, lautete das Resmüme von Oliver Stock. Auch Sony CEO Philip Ginthör äußerte sich positiv zur Premiere: „Eine offene und spannende Diskussion, es hat mich sehr gefreut, heute Abend dabei zu sein.“

Nach diesem erfolgreichen Startschuss möchte die Piratenpartei NRW den Dialog fortführen. Die Piraten rufen alle Kulturschaffenden, Rechteinhaber und Nutzer dazu auf, sich an diesem Austausch zu beteiligen. „Wir nehmen die Sorgen und Befürchtungen der Urheber sehr ernst, wenn wir eine Neuausrichtung und Neugestaltung ihrer Rechte diskutieren“, sagt Daniel Neumann, Mitglied des Landesverbandes NRW und Verfasser des Urheberrechtsprogramms der Piratenpartei [2]. „Es würde uns natürlich umso mehr freuen, wenn sich viele Kulturschaffende bei uns einbringen und unsere Ideen mit konstruktiven Vorschlägen und Ergänzungen bereichern“.

Die offene und freie Diskussion soll bis zum 27. Mai in mehreren sogenannten “Piratenpads” (Online-Textdokumenten) erfolgen. Dort kann gemeinsam direkt an Ideen und Vorschlägen gearbeitet werden. [3] Eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht notwendig – jeder kann sofort teilnehmen, die Debatte verfolgen und seine Ansichten darlegen. Nach dem vielversprechenden Auftakt folgen in den kommenden Monaten weitere “runde Tische” zu dem Thema Urheberrecht, um möglichst alle Betroffenen in die freie und transparente Diskussion mit einbeziehen zu können.

Quellen:
[1] Aufzeichnung des Streams
[2] Urheberrechtsprogramm
[3] Piratenpad
[4] Fragenpad

Medienecho:

http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Piratenpartei-NRW-Online-Dialog-zum-Thema-Urheberrecht-u.a.-mit-Philip-Ginthoer

http://www.mediabiz.de/musik/news/ginthoer-und-kramm-diskutieren-in-offener-piratenrunde/319133

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http://www.piratenpartei.de/2012/05/16/liebe-kunstler-konnen-wir-reden/ 740844@cantbuyit.com/fever Wed, 16 May 2012 16:36:40 GMT
<![CDATA[Privacy Patterns: Design-Lösungen für häufige Datenschutz-Probleme]]> https://netzpolitik.org/2012/privacy-patterns-design-losungen-fur-haufige-datenschutz-probleme/ 741012@cantbuyit.com/fever Wed, 16 May 2012 13:05:55 GMT <![CDATA[Schlappe für Microsoft im Streit um Handel mit Gebrauchtsoftware]]> http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schlappe-fuer-Microsoft-im-Streit-um-Handel-mit-Gebrauchtsoftware-1576641.html/from/atom10 740477@cantbuyit.com/fever Wed, 16 May 2012 11:29:11 GMT <![CDATA[EU-Kommission: ACTA ist definitiv nicht tot]]> Heute konnte man im Stream des EU-Parlaments eine Anhörung zu ACTA verfolgen, die vom Bürgerrechtsausschuss (LIBE) organisiert wurde (Programm pdf). Die Veranstaltung war in vielen Punkten wirklich sehr aufschlussreich und auch eine gute Warnung, für alle die verstehen wollen, wie es um das umstrittene Abkommen in Europa momentan steht. Das ACTA tot sei, hört man seit Längerem von allen möglichen Seiten, von mehreren EU-Parlamentariern, von der Presse und auf der re:publica sogar von EU-Kommissarin Kroes. Warum das nicht so ganz stimmt, und wie ACTA trotzdem noch durchkommen soll, wurde in der heutigen Anhörung klar:

Erstens erklärte der Vertreter der Kommission heute, dass ACTA definitiv nicht tot sei. Er räumte zwar ein, dass in Zukunft alle Akteure in Entscheidungsprozesse einbezogen werden müssten. Aber was den Inhalt angeht, seien repressive Maßnahmen für die Durchsetzung des Urheberrechts immer noch die richtige Richtung. Die Kommission ist weiterhin sehr optimistisch, dass der Europäische Gerichtshof keinerlei Probleme mit den Verträgen oder Verletzungen der Grundrechte feststellen wird. Sobald das Urteil da ist, möchte die Kommission also das ACTA-Abkommen dem EU-Parlament nochmals vorlegen.

Und zweitens ist die Pro-ACTA-Lobby im EU-Parlament teilweise erfolgreich, obwohl auch viele Abgeordnete ACTA schon abgehakt haben. Der Abgeordnete Zahradil, der für den Entwicklungsausschuss eine wichtige Stellungnahme zum Abkommen schreiben soll, ist mit seiner Verzögerungstaktik bisher davon gekommen. Eigentlich sollte schon an diesem Montag, den 14. Mai, im Ausschuss abgestimmt werden. Jetzt wurde das Datum verlegt – auf alleinigen Wunsch von MdEP Zahradil. Er ist übrigens auch einer der 4% der EU-Abgeordneten, die den Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte abgelehnt hat und damit eine starke Haltung des Parlaments gegen den Export von Überwachungstechnologien an autokratische Regime nicht unterstützte, wie European Digital Rights (EDRi) neulich twitterte.

Und drittens werden bald mit der Überarbeitung der IPRED-Richtlinie viele Maßnahmen vorgeschlagen, die auch schon im ACTA-Abkommen enthalten sind. Im Arbeitsprogramm (pdf) sieht man deutlich, wie sehr die EU-Kommission versucht, an längst überholten Überzeugungen festzuhalten. Jedenfalls läuft sie mit IPRED blind in genau dieselbe Richtung wie mit ACTA: Das Urheberrecht wird zementiert, Alternativen werden nicht gesucht, der fragmentierte digitale Markt in Europa wird nicht harmonisiert, Innovation verhindert und Grundrechte ausgehöhlt. Zum Glück werden solche Vorschläge heutzutage nicht mehr toleriert – wir freuen uns auf den 9. Juni.

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http://netzpolitik.org/2012/eu-kommission-acta-ist-definitiv-nicht-tot/ 740464@cantbuyit.com/fever Wed, 16 May 2012 11:15:04 GMT
<![CDATA[Felidae]]> ]]> http://xkcd.com/1056/ 740145@cantbuyit.com/fever Wed, 16 May 2012 04:00:00 GMT <![CDATA[Canon stellt ihre Kamera-Produktion auf Vollautomatisierung ...]]> Canon stellt ihre Kamera-Produktion auf Vollautomatisierung um.
The move toward machine-only production will likely be completed in the next few years, perhaps as soon as 2015, said Misumi, although he declined to give specific dates.
Und bei uns reden die Politiker immer noch über Wachstum und Vollbeschäftigung.]]>
http://blog.fefe.de/?ts=b14cb55a 739807@cantbuyit.com/fever Tue, 15 May 2012 15:30:14 GMT
<![CDATA[Die Piraten als fünftstärkste Partei hinter der FDP – Deus ex Machina]]> http://rivva.de/166435015 739702@cantbuyit.com/fever Tue, 15 May 2012 13:41:55 GMT <![CDATA[Neue Telekom-Netzbetreibereinstellungen schalten Tethering frei]]> http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Neue-Telekom-Netzbetreibereinstellungen-schalten-Tethering-frei-1576029.html/from/atom10 739628@cantbuyit.com/fever Tue, 15 May 2012 12:32:22 GMT <![CDATA[Verlage wehren sich: Strafanzeige gegen Anonymous]]>

Im Netz gibt es keine Fans für die Anonymous-Aktion. Im Gegenteil: Die Hacker werden scharf kritisiert. Jetzt leiten Verlage rechtliche Schritte ein, um die Meinungsfreiheit zu schützen.

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/urheberrechtsstreit-verlage-wehren-sich-gegen-anonymous-attacke-11751273.html 738973@cantbuyit.com/fever Mon, 14 May 2012 14:33:00 GMT
<![CDATA[Folgen von Fukushima: Tepcos Verluste summieren sich auf 20 Milliarden]]> Trotz umfangreicher Staatshilfen: Mehr als ein Jahr nach dem Atomunfall von Fukushima verliert der AKW-Betreiber Tepco weiterhin Milliarden. Auch im kommenden Jahr dürfte das Unternehmen nicht aus den roten Zahlen kommen.]]> http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fukushima-folgen-kosten-tepco-bislang-20-milliarden-a-833040.html#ref=rss 738712@cantbuyit.com/fever Mon, 14 May 2012 11:31:29 GMT <![CDATA[Umweltschutzgruppe: Sea-Shepherd-Gründer in Frankfurt festgenommen]]> Paul Watson zählt zu den kompromisslosesten Umweltschützern, seine Organisation Sea Shepherd macht immer wieder durch ebenso spektakuläre wie gefährliche Aktionen Schlagzeilen. Jetzt wurde der Gründer am Frankfurter Flughafen festgenommen.]]> http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/sea-shepherd-gruender-paul-watson-in-frankfurt-festgenommen-a-832962.html#ref=rss 738487@cantbuyit.com/fever Sun, 13 May 2012 23:01:00 GMT <![CDATA[Schnüffel-Tool zeigt fremde WhatsApp-Nachrichten an]]> http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Schnueffel-Tool-zeigt-fremde-WhatsApp-Nachrichten-an-1574066.html/from/atom10 737046@cantbuyit.com/fever Fri, 11 May 2012 16:52:10 GMT <![CDATA[Piraten & Urheberrecht: Ein notwendiger Protest]]>

Georg Diez nennt auf „Spiegel Online“ den Urheberrechts-Aufruf einen „aufgeblasenen Protest“. Das sieht ein prominenter Pirat ganz anders: Diese Debatte ist gut und sinnvoll.

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http://www.faz.net/aktuell/piraten-urheberrecht-ein-notwendiger-protest-11748450.html 736994@cantbuyit.com/fever Fri, 11 May 2012 15:59:00 GMT
<![CDATA[Was speichert Twitter über mich? Ein Selbstversuch]]> Im Februar haben wir über eine Initiative von Privacy International berichtet, von Twitter die Daten anzufordern, die der Konzern über einen Account speichert. Jetzt haben wir unsere Daten erhalten. Der Inhalt ist keine große Überraschung, allein die Speicherdauer von IP-Adressen könnte etwas kürzer ausfallen.

Mit dem einfachen Vordruck habe ich folgende Daten angefordert:

  • Alle personenbezogenen Daten, die Twitter über mich hält, unter anderem
  • Alle Logs von IP-Adressen, die meinem Konto zugeordnet sind
  • Alle Einträge aus meinem Adressbuch, die Twitter über die “Freunde finden” Funktion erhalten haben könnte, oder jede andere Information, die ein mobiler Twitter-Client gesammelt haben könnte
  • Alle Aufzeichnungen der Offenlegung persönlicher Daten an andere Stellen, einschließlich Strafverfolgungsbehörden

Nach dem Abschicken der Anfrage musste ich nochmal eine Bestätigungsmail schicken. Zehn Tage später wurde ich in einer weiteren Mail dazu aufgefordert, die Anfrage nochmal per Fax zu bestätigen. Dort sollte auch die Kopie eines staatlichen Ausweisdokuments drauf sein. Ich habe bei Twitter nie einen Realname angegeben, also habe ich gefragt, warum das notwendig ist und womit man die Daten abgleichen würde. Daraufhin kam wieder der selbe Text, dass man eine ID brauche. Ok, ein Lichtbildausweis ist ja aufzutreiben in diesem Internetz.

Und das hat tatsächlich funktioniert. Wieder ein paar Wochen später erhielt ich ein ZIP mit 18 einzelnen Dateien. Die meisten sind nicht wirklich überraschend, da sie mehr oder weniger offensichtlich öffentlich sein sollen:

  • allgemeine und Profil-Informationen
  • Tweets, Favoriten, DMs, gespeicherte Suchen
  • Accounts die mir folgen und Accounts denen ich folge
  • erstellte Listen, abonnierte Listen, Listen, auf denen ich bin
  • Facebook-Verbindungen
  • hochgeladene Bilder

Da ich einen digitalen Radiergummi benutze, der die Anzahl dieser Einträge auf die aktuellsten begrenzt, sind auch tatsächlich jeweils nur wenige dieser Datentypen angegeben. Bei jahrelang genutzten Accounts können diese Listen sonst leicht sehr lang werden.

Eine ältere Anfrage, ob gelöschte Daten nur als gelöscht markiert oder tatsächlich dauerhaft irreversibel von allen Speichermedien entfernt werden, hat die Presseabteilung damals positiv beantwortet. Dem kann man trauen, oder auch nicht.

Andere übermittelte Daten sind auf den ersten Blick nicht immer auch notwendig. Dazu gehört die Liste “importierte Kontakte”, was schonmal ungefragt das gesamte Adressbuch sein konnte. Löschen kann man das auf dieser Seite auf dem Link “remove”.

Etwas unklar ist mir auch die Liste an mobilen Endgeräten, die man mit seinem Twitter-Account registriert. Auch was “Links und authentifizierten API-Aufrufe, die Informationen über Ihren Twitter-Account in Echtzeit bieten”, bleibt mir schleierhaft. Bei mir waren jedenfalls beide leer.

Erstaunt war ich, dass Twitter eine Historie aller Benutzernamen und E-Mail-Adressen aufhebt, die ich jemals angegeben habe. Was bei mir glücklicherweise jeweils nur eine war.

Außerdem lieferte mir Twitter eine Liste an IP-Adressen, mit denen ich auf meinen Account zugegriffen habe. Diese reicht etwas mehr als zwei Monate zurück und enthält über 200 Adressen. Das kann meiner Meinung noch minimiert werden.

Leider sind das nicht alle Informationen, die Twitter über mich hat. So gäbe es “Schwierigkeiten, diese zu ermitteln”, was auch immer das bedeutet. Manche könnten auch nicht-öffentliche Daten anderer Nutzer verraten.

Twitter hat keine Datensätze gefunden, dass Informationen über mich an Strafverfolgungsbehörden gegeben wurden, wie schön. Man will die Nutzerinnen auch von selbst über solche Fälle informieren, außer wenn Twitter nicht darf.

Alles in allem scheint Twitters Umgang mit diesem Thema ganz ok zu sein. Ich kann weiterhin nur empfehlen, selbst die eigenen Daten anzufordern. Eure Erkenntnisse nehmen wir gerne in den Kommentaren entgegen.

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http://netzpolitik.org/2012/was-speichert-twitter-uber-mich-ein-selbstversuch/ 736778@cantbuyit.com/fever Fri, 11 May 2012 12:16:00 GMT
<![CDATA[Wahlkampf gegen Bertelsmann & Co.]]> Vor einem Monat beschlossen die Piraten in NRW auf ihrem ad hoc einberufenen Programmparteitag u.a., der fragwürdigen Bertelsmann-Stiftung den Kampf anzusagen und das NRW-Stiftungsrecht einer dringenden Revision zu unterziehen. Entlobbysierung der Politik ist eine Kernforderung der Piraten. Es war klar, dass die politisch einflussreiche Bertelsmann-Stiftung reagieren würde, insbesondere gegen eine Partei, die auch das bestehende Urheberrecht auf den Prüfstand stellt.

Die erste Angriffswelle – von wem auch immer initiiert – geriet peinlich: 51 Tatort-Autoren wähnten einen Zusammenhang zwischen Filesharing und dem Absatz von Drehbüchern. Die werden jedoch von der GEZ bezahlt, und zwar unabhängig davon, wie viele Leute sich die Filme ansehen.

Kaum weniger lächerlich scheiterte eine Hundertschaft angeblich Kulturschaffender, denn für die Kampagne “Mein K(c)pf gehört mir!” ließen sich in erster Linie Verwerter und Profiteure einspannen. Selbst ein tatsächlicher Urheber wie ein Sänger der Prinzen hatte in Wirklichkeit längst einen Posten bei der GEMA.

Doch nun ist es – wem auch immer – gelungen, 1500 Urheber zusammen zu trommeln, deren Echo den Eindruck erweckt, als wollten die Piraten das Urheberrecht abschaffen, was nun einmal schlichtweg Rufmord ist. In der Liste der Künstler, die sich für die Kampagne hergegeben haben, finden sich auch die Namen von solchen, denen man ein höheres Maß an Intelligenz und Charakter zugetraut hätte. Schade eigentlich.

Liebe Urheber,

man hat euch verladen. Die euch suggerierten wirtschaftlichen Zusammenhänge sind eine Wahnvorstellung. Die bisherigen Verwertungsmodelle werden durch das freie Internet kaum spürbar beeinträchtigt, möglicherweise sogar begünstigt.

Die Sängerin Adele hat innerhalb eines Jahres 20 Millionen Alben verkauft, obwohl ihre Songs bei Youtube kostenlos zu hören sind. Die Filmindustrie produziert heute mehr und teurere Filme als je zuvor, obwohl nach einem Jahrzehnt Filesharing nach eurer Logik alle am Hungertuch nagen müssten. Bücher lesen die Leute nach wie vor lieber in gedruckter Form, lieber Herr Roger Willemsen und liebe Frau Charlotte Roche.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Konsumenten heute für Kultur genauso viel oder wenig ausgeben, wie ohne das Internet. Kino will man auf der großen Leinwand sehen, Mäusekino und Monitor sind ein schwacher Ersatz. Das Taschengeld eines Schülers ist nun einmal endlich. Wenn er sich nicht jeden Abend Kino leisten kann, musste er früher halt warten, bis er die Filme im TV umsonst sehen konnte – was sich heute durch das Internet umgehen lässt. Es hat sich im Prinzip nichts geändert. Auch weiterhin wird RTL Kinofilme ausstrahlen, ohne dass die Zuschauer dafür bezahlen oder gezwungen wären, sich die Werbung anzusehen. Musik wird nach wie vor im Radio zu hören sein, auch wenn Hörer die GEZ sparen oder lieber gleich auf Privatsender zurückgreifen.

Eure Logik, dass die Filesharer die kostenlosen Inhalte bei Internetsperren usw. kaufen würden, ist weltfremd. Natürlich wird es Fälle geben, in welchen Filesharing die Nachfrage beeinträchtigt, weil den Konsumenten die Digitalkopie reicht. Wie hoch dieser Anteil sein soll, wurde nie brauchbar ermittelt. Im Gegenteil dürfte es sogar so sein, dass Filesharer kulturinteressierter sind als gewöhnliche Konsumenten. Im Falle von kino.to stellte sich heraus, dass dessen Nutzer häufiger ins Kino gehen. Filesharing und Youtube sind also kostenlose Werbung für euch Urheber.

Und das wollt ihr, liebe Künstler, kriminalisieren und Hand ans Internet anlegen? Ist euch eigentlich noch immer nicht klar, dass die Marktmacht von Google, Amazon und Apple darauf basiert, dass die konventionellen Medienhäuser konservativ blieben – auf deutsch: die Entwicklung von Markt und Technik komplett verpennt haben und sich das Geschäft aus der Hand nehmen ließen?

Es dürfte genau eine Branche geben, bei der Filesharing u.a. mangels uneingeschränkter konventioneller Auswertungsformen tatsächlich die Absatzchancen schmälern könnte: Pornos. Das passt doch irgendwie ganz gut zu den 1500 Urhebern, die sich gerade prostituiert haben.

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http://www.kanzleikompa.de/2012/05/11/wahlkampf-gegen-bertelsmann-co/ 736353@cantbuyit.com/fever Fri, 11 May 2012 05:28:31 GMT
<![CDATA[Ihr seid nicht systemrelevant]]> Schreib mal was zum Urheberrecht. Eine Bitte, die Redaktionen dieser Tage vielfach aussprechen. Gut denkbar, dass auch der eine oder andere Erstunterzeichner des Appells “Wir sind die Urheber!” gefragt worden ist. Immerhin handelt es sich meist um renommierte Autoren. Eines ist allerdings klar: Selbst Qualitätsblätter wie die Super Illu hätten den Abdruck abgelehnt und das Honorar verweigert, wenn einer der Mitwirkenden das platte Machwerk eingereicht hätte, mit dem sich die Schreiber nun kollektiv an die Öffentlichkeit wenden.

Die Autoren des Appells wählen einen historischen Einstieg. Das klingt erst mal nett:

Das Urheberrecht ist eine historische Errungenschaft bürgerlicher Freiheit gegen feudale Abhängigkeit.

Noch besser wäre es natürlich, wenn die Behauptung auch stimmen würde. Tut sie aber nicht, zumindest nicht in dieser verkürzten Darstellung, wie schon ein schneller Blick in den Wikipedia-Artikel “Die Geschichte des Urheberrechts” zeigt. 

Merkwürdigerweise machen die Autoren dann sofort den Schwenk zu einem völlig anderen Thema. Sie nehmen Verlage, Galerien, Produzenten und Verwertungsgesellschaften (wie die GEMA) in Schutz, denn diese haben aus ihrer Sicht nur eine hehre Aufgabe im Rahmen der “arbeitsteiligen Gesellschaft”: die Interessen der Künstler bestmöglich zu vertreten und zu verteidigen.

Es kann sein, dass die Unterzeichner des Appells die Verwerterseite wirklich mit der Caritas gleichsetzen. Allerdings hat dies auch einen naheliegenden Grund. Die weitaus meisten, die nun ihre Stimme heben, gehören offensichtlich zur Riege der Besserverdiener im Kulturbusiness.

Der Fairness halber müsste dann aber auch der Hinweis erlaubt sein, dass zur Kunst nicht nur das zählt, was ordentlich Kohle abwirft. Die Heerschar jener Autoren, Musiker und Filmemacher, die sich mit ihren Werken (noch) keinen Platz in den Top-Rängen verdient haben, sieht das Wirken der Verwerter weitaus distanzierter.

Dass die Verwerter eine Abmahnindustrie ins Leben gerufen haben, die mit ihren aberwitzigen Auswüchsen mittlerweile nicht nur individuelle Angst, sondern längst sozialen Unfrieden stiftet, ist den Unterzeichnern des Appells keine Erwähnung wert. Für sie ist alles offensichtlich in Ordnung.  Allenfalls sollte es nach ihren Vorstellungen noch etwas rustikaler zugehen. Denn anders ist die ausdrücklich formulierte Forderung, das Urheberrecht noch weiter zu stärken, ja wohl kaum zu verstehen.

Immerhin trauen sich die Unterzeichner nicht zu sagen, wie sie sich die Anpassung des Urheberrechts an die Gegebenheiten des Internets denn so vorstellen. Merkwürdig, dass hier gar nichts Konkretes kommt. Aber hätte der Verfasser des Textes, der nach meiner bescheidenen Meinung garantiert kein Künstler, sondern Verwerter ist, Vorratsdatenspeicherung und ACTA reingeschrieben, wären einige der Teilnehmer vielleicht ja doch noch aufgewacht und hätten ihren Namen nicht hergegeben.

Ansonsten bleiben nur Platitüden. Der durchaus umstrittene Begriff des geistigen Eigentums wird so selbstverständlich im Mund geführt wie die Behauptung, das Anfertigen einer digitalen Kopie sei “profaner Diebstahl”. Wer so selbstvergessen auf  Maximalpositionen besteht, darf sich nicht wundern, wenn die Brüchigkeit seiner Position mit wenigen Worten belegt wird. Thomas Stadler hat dies heute bereits in seinem Blog erledigt, und zwar mit einigen zutreffenden Argumenten zur Sozialbindung des Eigentums.

Auch das “geistige Eigentum” unterliegt weitgehenden Schranken. Und es ist durchaus nicht vermessen und schon gar nicht illegal zu fordern, dass sich das Urheberrecht an die Gegebenheiten der digitalen Welt anpassen soll und nicht umgekehrt. Es könnten sich nämlich auch durchaus Mehrheiten finden, welche die jetzige oder gar künftig verschärfte Kontrolle und Überwachung des Internets wegen – gesamtwirtschaftlich bescheidener – finanzieller Interessen schlichtweg ablehnen.

Die heute noch so stolzen Urhebern müssten dann die bittere Erfahrung machen, dass das freie Netz wichtiger ist als ihr unbestrittener Beitrag zur Kultur. Das Motto wäre dann: Besser jeder kann frei online seine Meinung sagen, als dass alles den Bach runtergeht, bloß weil ein paar Schriftsteller meinen, sie hätten den unbedingten Anspruch an die Gesellschaft auf ein solides Auskommen pro Essay oder Roman. 

Klingt hart, ist aber nur eine verständliche Reaktion auf den Alles-oder-nichts-Kurs, den die Initiatoren des Appells offenkundig einschlagen. Man sollte ihnen rechtzeitig sagen, dass am Ende des Weges auch folgende Feststellung stehen könnte:

Ihr seid nicht (mehr) systemrelevant.

flattr this!

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http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/05/10/ihr-seid-nicht-systemrelevant/ 736076@cantbuyit.com/fever Thu, 10 May 2012 16:44:05 GMT
<![CDATA[Netz-Sperren in Schulen: NRW zensiert Piratenpartei]]> In Nordrhein-Westfalen sperren manche Schulen das Wahlprogramm der Landes-Piratenpartei. Sie setzt sich für die Legalisierung von Cannabis ein, also wurde die Seite der Kategorie “illegale Drogen” zugeordnet. Die Herstellerfirma weist die Verantwortung von sich.

Kai Schmalenbach postete heute einen Screenshot, laut dem die Seite http://www.piratenpartei-nrw.de/landtagswahl-2012/wahlprogramm/ in einer Schule in Soest nicht aufrufbar ist:

Fukami bestätigte die Echtheit, Benedikt Fuest berichtete auf Welt Online.

Die eingesetzte Software ist Schulfilter Plus der Firma TIME for kids Informationstechnologien GmbH. Dort wirbt man gleich auf der Startseite: “Pornografie, Drogen und Gewalt müssen Schüler nicht mehr ertragen.”

Von netzpolitik.org damit konfrontiert, wollte TIME for kids nicht Schuld sein. Man stelle lediglich eine Software und eine Sperrliste zur Verfügung, aber “wir sperren nicht”. Verantwortlich für die Sperren sind die Kunden, also Schulen. TIME for kids betreibt eine Filterdatenbank von IBM, die das Web crawlt und Seiten anhand von Algorithmen kategorisiert, auch eine händische Eintragung oder Bearbeitung ist möglich. Dabei kommen “immer mal wieder Fehlkategorisierungen” vor, aber “unser Filter hat einen guten Ruf”.

Das Wahlprogramm der Piraten thematisiert nun mal Cannabis und das ist illegal. Kein Wunder, dass es in die Kategorie “illegale Drogen” zugeordnet wurde. Dass die Seite aber in einer Schule gesperrt wurde, sieht man auch als Fehler. Schuld sei wieder die Schule, immerhin ist die verwendete Filterliste schon einige Jahre alt und nicht mehr aktuell.

Vor zwei Jahren war durch TIME for kids Software auch netzpolitik.org an manchen Schulen gesperrt.

Diese Vorfälle zeigen beispielhaft die Probleme mit Internet-Filtern a la Zensursula und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Einen Filter ohne Overblocking gibt es nicht.

Update: Schul-Sperren in NRW: TIME for kids will doch nur ein “Bildungsinternet”

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http://netzpolitik.org/2012/netz-sperren-in-schulen-nrw-zensiert-piratenpartei/ 735966@cantbuyit.com/fever Thu, 10 May 2012 15:00:44 GMT
<![CDATA[Photoshop: Adobe will sich Fehlerbehebung extra bezahlen lassen]]> http://www.gulli.com/news/18770-photoshop-adobe-will-sich-fehlerbehebung-extra-bezahlen-lassen-2012-05-10 735901@cantbuyit.com/fever Thu, 10 May 2012 14:30:42 GMT <![CDATA[Aus dem Maschinenraum: Die neuen Hilfssheriffs des Internets]]>

Deutsche Künstler und Intellektuelle wehren sich gegen die Aufweichung des Urheberrechts. Von der anderen Seite betrachtet allerdings, zeigt sich, wie leicht der User kriminalisiert werden kann.

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-dem-maschinenraum/aus-dem-maschinenraum-die-neuen-hilfssheriffs-des-internets-11746770.html 736557@cantbuyit.com/fever Thu, 10 May 2012 13:45:00 GMT
<![CDATA[Wo ist eigentlich die Piraten-Initiative zur Gerätehoheit? ...]]> Ich halte das für eine der zentralen Fragen unserer Zeit. Wenn ich ein Gerät kaufe, dann muss ich das Recht haben, damit zu tun was ich will, inklusive Reverse Engineering der Software darauf, inklusive "Schutzmaßnahmen" umgehen, inklusive weiterverkaufen, inklusive eigene Software drauf installieren. Das muss m.E. die zentrale Forderung jeder zukunftsorientierten Partei sein, dass es bei Politik um Menschen und nicht um Firmen geht, und die Rechte der Menschen immer schwerer wiegen als die Wünsche von Firmen. Keine Firma darf ihren Kunden vorschreiben, dass ihr Telefon nur in Mobilnetz A geht, dass auf ihrer Spielekonsole nur Spiele und kein Linux laufen darf, dass in ihren Drucker nur Patronen der eigenen Abzockmarke funktionieren. Allgemein: dass Geräte nur für den vom Hersteller/Verkäufer vorgesehenen Zweck verwendet werden dürfen.

Diese ganze Gängelscheiße gehört illegal gemacht. Ja, da werden Geschäftsmodelle implodieren, aber die gehören auch entsorgt, diese Geschäftsmodelle. Firmen müssen sich wieder darauf konzentrieren, Produkte zu bauen, die ihre Kunden haben wollen. Nicht ihre Kunden mit Tricks zum Kauf ihrer Produkte zu gängeln. Die Legacyparteien sind ja offensichtlich alle nicht in der Lage zu dieser trivialen Einsicht. Wie sieht es mit den Piraten aus? Die scheinen mir in der Sicht auch unter Legacy-Partei zu laufen, oder habe ich da was übersehen?]]> http://blog.fefe.de/?ts=b1540dda 735192@cantbuyit.com/fever Wed, 09 May 2012 20:20:55 GMT <![CDATA[BGH hebt erneut meinungsfeindliches Hamburger Urteil auf]]> Dass äußerungsrechtliche Urteile des Landgerichts Hamburg und des OLG Hamburg vom BGH oder vom BVerfG aufgehoben werden, weil die Hamburger Gerichte bei der Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsrecht falsch gewichten, hat mittlerweile fast eine gewisse Tradition.

Auch in einem weiteren Verfahren, in dem es um die Namensnennung der wegen Mordes an dem Schauspieler Walter Sedlmayr verurteilten Brüder ging, hat der BGH eine Berichterstattung unter Namensnennung erneut für zulässig erachtet (Urteil vom 8. Mai 2012, Az.: VI ZR 217/08).

Das Verfahren wurde zwischenzeitlich dem EuGH vorgelegt, weil noch die Frage zu klären war, ob ein in Österreich ansässiger Medienunternehmer wegen seiner Website auch vor den deutschen Gerichten in Anspruch genommen werden kann, was der BGH im Anschluss an die Entscheidung des EuGH vom 25.11.2011 nunmehr bejaht hat, “da sich der Mittelpunkt der Interessen des Klägers in Deutschland befindet”.

In der Sache hat das dem Klägern aber nicht geholfen, denn der BGH hat eine Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte verneint.

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http://www.internet-law.de/2012/05/bgh-hebt-erneut-meinungsfeindliches-hamburger-urteil-auf.html 734105@cantbuyit.com/fever Tue, 08 May 2012 15:37:35 GMT
<![CDATA[Die Jury hat entschieden, dass Googles Benutzung der ...]]> Die Jury hat entschieden, dass Googles Benutzung der Java-APIs im Android-Design eine Copyright-Verletzung war. Das ist eine ganz schlimme Fehlentscheidung. Google wird jetzt schwere Geschütze auffahren müssen. Sie haben wohl sofort vor Ort noch eine Aufhebung des Urteils wegen eines Verfahrensfehlers beantragt.]]> http://blog.fefe.de/?ts=b1568405 733595@cantbuyit.com/fever Mon, 07 May 2012 22:01:24 GMT <![CDATA[Untersuchung: US-Heimatschutzbehörde stellt Mängel bei Nacktscannern fest]]>

Aufnahmen eines Terahertz-Nacktscanners

Eine Untersuchung der US-Heimatschutzbehörde (Department of Homeland Security – DHS) hinsichtlich der Wirksamkeit von Nacktscannern kommt zu dem Ergebnis, dass die Geräte zahlreiche Mängel aufweisen. So ist der nicht klassifizierten Zusammenfassung des Berichts – der vollständige Bericht steht unter Verschluss – zu entnehmen, dass die Behörde aufgrund mehrerer entdeckter Mängel acht Empfehlungen zur Verbesserung der Technologie ausgesprochen habe.

Weiterlesen

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http://www.unwatched.org/20120507_Untersuchung_US-Heimatschutzbehoerde_stellt_Maengel_bei_Nacktscannern_fest 733523@cantbuyit.com/fever Mon, 07 May 2012 15:17:37 GMT
<![CDATA[Der Schultrojaner wird beerdigt]]> Das bayerische Kultusministerium hat in einer Pressemitteilung verkündet, dass die Bundesländer gemeinsam mit den Schulbuchverlagen die unsägliche Idee eines Schultrojaners beerdigt haben.

In den Verhandlungen zwischen den Ländern und den Schulbuchverlagen konnte der Amtschef des Bayerischen Kultusministeriums, Dr. Peter Müller, Folgendes vereinbaren:
• Von dem aus dem Jahre 2010 vorgesehenen Einsatz einer Plagiatssoftware zur Überprüfung von Speichersystemen der Schulen und von der Einholung von Schulbestätigungen, dass sich keine digitalisierten Unterrichtswerke auf Schulrechnern befinden, wird im beiderseitigen Einvernehmen abgesehen.

Das freut uns natürlich doppelt – einerseits, weil die Idee einfach inakzeptabel und weltfremd war, einfach mal Rechner und Datenspeicher in Schulen nach Kopien von Schulbüchern in einer unheimlichen Onlinedurchsuchung zu rastern und den Lehrern zu misstrauen, andererseits weil die Debatte um diese Idee erst nach unserer Berichterstattung im vergangenen Herbst gestartet wurde.

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http://netzpolitik.org/2012/der-schultrojaner-wird-beerdigt/ 732785@cantbuyit.com/fever Sun, 06 May 2012 16:52:04 GMT
<![CDATA[Badvertising of the Day]]>

 - Badvertising of the Day


Right-wing, anti-science think tank the Heartland Institute has unveiled a new billboard campaign in its hometown of Chicago that compares those who believe in global warming to the Unabomber, Charles Manson, and Osama bin Laden.

From the group’s website:

What these murderers and madmen have said differs very little from what spokespersons for the United Nations, journalists for the “mainstream” media, and liberal politicians say about global warming.

It continues:

The people who still believe in man-made global warming are mostly on the radical fringe of society. This is why the most prominent advocates of global warming aren’t scientists. They are murderers, tyrants, and madmen.

Really?!

Thankfully, spot-on analysis by The Daily Beast‘s Andrew Sullivan wins the day:

In some ways, this is an almost perfect illustration of what has happened to the “right.” A refusal to acknowledge scientific reality; and a brutalist style of public propaganda that focuses entirely on guilt by the most extreme association.

[thinkprogress]


Tagged: Badvertising, heartland
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http://thedailywh.at/2012/05/04/badvertising-of-the-day-6/ 732017@cantbuyit.com/fever Fri, 04 May 2012 21:06:00 GMT
<![CDATA[Steigendes Misstrauen: Besorgte User belügen Facebook]]>

Laut einer jährlichen Erhebung von Consumer Reports steigt das Misstrauen der User gegenüber Facebook. Die Umfrage unter 2.002 US-Online-Haushalten - davon 1.340 bei Facebook vertreten - hat ergeben, dass die Zahl der Nutzer, die Facebook bewusst mit falschen Informationen füttern, in den vergangenen zwei Jahren von zehn auf 25 Prozent gestiegen ist. Elf Prozent der Befragten sagen, dass sie im vergangenen Jahr Probleme mit ihren Accounts hatten. Trotzdem sind viele User schlecht geschützt.

Weiterlesen

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http://www.unwatched.org/20120504_Steigendes_Misstrauen_Besorgte_User_beluegen_Facebook 731914@cantbuyit.com/fever Fri, 04 May 2012 12:48:17 GMT
<![CDATA[Sparmaßnahmen: Windows 8 spielt keine DVDs mehr ab]]> PC, DVD) ]]> http://www.golem.de/news/sparmassnahmen-windows-8-spielt-keine-dvds-mehr-ab-1205-91564-rss.html 731465@cantbuyit.com/fever Fri, 04 May 2012 07:12:00 GMT <![CDATA[WebGL GTA, 3D Pong, webgl-texture-utils]]> WebGL GTA

WebGL GTA

WebGL GTA (GitHub: niklasvh / WebGL-GTA, Demo) by Niklas von Hertzen is a WebGL interpretation of the original Grand Theft Auto. It parses the game files and builds maps and game objects, all rendered with glorious WebGL.

There are a few glitches, but it’s amazing how much the author has done while keeping the code relatively easy to follow.

3D Pong

In Augmented Reality 3D Pong by Jerome Etienne, a version of Pong is presented that works using a gesture-based interface. There’s a detailed screencast that explains the code here: Augmented Reality 3D Pong Live Coding Screencast. The actual code is here: jeromeetienne / augmentedgesture.js – take a look at the index.html file to see the non-library part of the project.

webgl-texture-utils

webgl-texture-utils by Brandon Jones (the author of TojiCode) is a set of WebGL texture libraries that can help with loading compressed formats. The file format is inferred by the file extension, but can also be overridden.

It also includes support for the crunch format:

And yes, it does support DDS. The full list of supported formats is currently JPG, PNG, GIF, BMP, DDS, CRN (Crunch), and some TGAs. I don’t actually advocate using TGAs in your WebGL apps, but I had the code available so why not?

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http://dailyjs.com/2012/05/04/gta-pong-textures 732029@cantbuyit.com/fever Thu, 03 May 2012 23:00:00 GMT
<![CDATA[Bevor wir ihre Daten schützen können, müssen wir sie erst einmal haben]]> Was den Schutz personenbezogener Daten angeht, haben sich EU-Kommission und EU-Parlament in letzter Zeit nicht mit Ruhm bekleckert. Im Rahmen von bilateralen Verträgen wie dem SWIFT-Abkommen und dem Fluggastdatenabkommen liefert man den USA die Bankdaten europäischer Bürger und die Daten von Fluggästen, die in die USA reisen, praktisch auf dem Silbertablett. Weil man das, was die USA können – nämlich personenbezogene Daten von Passagieren fünf Jahre lang zu speichern – selbst natürlich auch können muss, wollen die europäischen Innenminister jetzt auch bei innereuropäischen Flügen personenbezogene Daten von Passagieren für die Dauer von 5 Jahren (!) speichern. Die Bundesregierung hat sich in dieser Frage wieder einmal vornehm enthalten, denn man weiß in Berlin natürlich, dass das BVerfG bei der Vorratsdatenspeicherung – und nichts anderes ist die anlasslose Speicherung von Fluggastdaten – bereits eine Speicherdauer von 6 Monaten als gerade noch zulässig angesehen hat.

Der Eindruck, dass Europa mehrheitlich von Technokraten und Antidemokraten regiert und gelenkt wird, verdichtet sich zur Wahrheit.

Dass man auf Ebene der EU gerade parallel über ein besseres und effektiveres Datenschutzrecht diskutiert, kann vor diesem Hintergrund allenfalls noch als Groteske durchgehen. Wer von Unternehmen und Bürgern die Achtung der Privatsphäre und den effektiven Schutz personenbezogener Daten verlangt, der muss selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Ein Staat bzw. eine Staatengemeinschaft die demgegenüber für sich reklamiert, personenbezogene Daten praktisch nach Belieben und ohne jeden Anlass auf Vorrat speichern und an Drittstaaten übermitteln zu dürfen, lässt die notwendige Vorbildfunktion vermissen und darf auf keine Akzeptanz im Bereich des Datenschutzes hoffen.

Den dazu passenden Treppenwitz liefert einmal mehr EU-Kommissarin Cecilia Malmström. Auf die Frage, ob man die Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung nicht dahingehend ändern könnte, dass den Mitgliedsstaaten eine Umsetzung freigestellt wird, hat Frau Malmström folgendes geantwortet:

Optionale Maßnahmen mit offenkundigen Konsequenzen für das Recht auf Datenschutz und Privatsphäre würden im Gegenteil dem Bürger gemeinsame Mindeststandards für diese Grundrechte in der EU vorenthalten.

Die zwingende Umsetzung einer Vorratsdatenspeicherung ist mit anderen Worten deshalb notwendig, um das Recht der EU-Bürger auf Datenschutz und Privatsphäre zu gewährleisten. Das erinnert mich an den alten Witz, dass man nur die Daten schützen kann, die man zuvor erhoben hat.

In der Zeit, als man noch ernsthaft versucht hat, Datenschutz zu betreiben, galt das Prinzip der Datenvermeidung als die oberste Maxime des Datenschutzrechts. Dieses Grundprinzip des Datenschutzrechts möchte die EU-Kommission offenbar in sein Gegenteil verkehren und die massenhafte und anlasslose Datenspeicherung zum neuen Leitbild erheben. Dann liebe EU-Kommission, sollte man konsequenterweise aber auch das Schattenboxen, das parallel um eine EU-Verordnung zum Datenschutz stattfindet, beenden und das Post-Privacy-Zeitalter ganz offiziell einläuten. Die EU-Kommission pfeift ganz ersichtlich auf den Datenschutz und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und sollte diese Haltung dann wenigstens auch konsequent und offen an den Tag legen.

Das EU-Parlament, das der Entwicklung bisher fast nichts entgegengesetzt hat, wird sich in Zukunft verstärkt die Frage stellen müssen, ob man sich weiterhin von bürgerrechtsfeindlichen Technokraten dominieren lassen will, oder gelegentlich vielleicht doch im Interesse der europäischen Bürger stimmen sollte, von denen man gewählt wurde.

Zum selben Thema siehe auch die Beiträge von Patrick Breyer beim AK Vorrat und Andre Meister bei netzpolitik.org.

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http://www.internet-law.de/2012/04/bevor-wir-ihre-daten-schutzen-konnen-mussen-wir-sie-erst-einmal-haben.html 727240@cantbuyit.com/fever Fri, 27 Apr 2012 08:34:37 GMT